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Hirntod und Organspende – Die verschwiegene Seite

Hirntod und Organspende – Die verschwiegene Seite

von Frau Dr. Regina Breul

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Hirntod-Problematik

Als Fernseh-Spot und als Kino-Vorspann lief ein Aufklärungsfilm zur Organspende von 60 Sekunden. Der Film sollte Menschen animieren, einen „Organspender-Ausweis“ auszustellen.
Ist es das, was der Gesetzgeber mit „informierter Zustimmung“ meint? Meine Information wird etwas länger dauern! Richtig aufmerksam auf dieses Thema wurde ich, als im Jahre 1993 bei einem Symposion im Straßburger Europa-Parlament ein junger Arzt folgendes berichtete:
„Als Assistent an einer Universitätsklinik war ich mehrmals, quasi dazu verdonnert, bei der Organentnahme mitzumachen. Wenn man das einmal mitgemacht hat, dann stellt man die gesamte Transplantationschirurgie in Frage, weil das, was ich da miterlebt habe, an Leichenfledderei grenzte. Bei einigen Patienten war es so: Es lag die Zustimmung vor, eine Niere zu entnehmen. Dann kam aber plötzlich der Internist und sagte: ‘Ich brauche für meine Forschung noch schnell ein Stück Bauchspeicheldrüse.‘ Der Orthopäde kam an und sagte: ‘Ich brauche noch ein Stück aus dem Knie und ein Stück aus dem Unterschenkel’, der Augenarzt kam an und sagte: ‘Ich brauche die beiden Hornhäute.’ Ich kam mir vor wie auf einem menschlichen Autofriedhof.“ 1
Von einem Aidskranken wurde berichtet, daß 55 Empfänger Teile von ihm bekommen hätten.2 Wie ist so etwas möglich? Zum Rest des Beitrags »

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