Diagnose Hirntod
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Organentnahme – eine ärztliche Aufgabe?
Verfasst von kinesiana unter Juristisch, Medizinisch am 24. September 2011
“Saluti et solatio aegrorum – unsere Kranken heilen und trösten!”
Diesen Satz sagte einer meiner Universitätslehrer häufig in seinen Vorlesungen. Später, während meiner Spitalsausbildung hörte ich unseren Primararzt sagen, wenn es um unheilbare Kranke ging: `… ad finem bonam ducere – unsere Kranken zu einem guten Ende führen!´ Einen Sterbenden für die Organentnahme vorzubereiten und dem noch nicht Verstorbenen die Organe zu entnehmen – kann das unsere Aufgabe sein?
Erfolgreiche Organübertragungen In der Tat sind die Organübertragungen bereits keine Sensation mehr, und nicht wenige Menschen verdanken ihr Weiterleben diesem medizinischen Fortschritt. Sicher aber werden die tatsächlichen Erfolge betreffend Lebensdauer und vor allem Lebensqualität in der Öffentlichkeit zu optimistisch hingestellt. Zu groß ist die Erwartung an die technische Machbarkeit des Lebens.
Es wird von Heilung durch Organtransplantation gesprochen, die niemals Heilung, sondern nur Überleben mit eingeschränkter Gesundheit und medizinischer Abhängigkeit bedeutet. Erst die weitere Zukunft wird klar zeigen, wie viele Lebensjahre tatsächlich damit erreicht werden. Zum Rest des Beitrags »